Maik Boggasch

Er diente im Küstenraketenregiment 18. Seine Modelle entstehen aus Bausätzen. Seine neuste Herausforderung – der erst Anfang 2017 – auf den Markt gekommene Modellbausatz des Küstenraketenkomplexes 4K51 „Rubesh“ im Maßstab 1:35.

Vorher entstand unter seinen Händen schon einmal eine „Rubesh“. Da der Maßstab bedeutend kleiner war, fehlt hier die Detailtreue. Um aber die Mühen und die Arbeit zu würdigen, auch von diesem Modell ein paar Bilder.

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Den Fortgang seines aktuelles Projekts dokumentiert Maik selbst in kurzen Berichten und Bildern.

Aus diesen vielen Einzelteilen soll dies entstehen.

Kurzberichte:

– Der Anfang ist gemacht. Die ersten 2 Stunden sind gebaut.

–  Habe gestern begonnen die Radaufhängungen/ Achsen zu montieren (hat ein wenig von „Modellbauharakiri“). Nachdem ich die ersten drei lenkbaren Räder auf an Vorderachsen hatte, war ich damit durch und habe das Vierte auf´s nächste Mal verschoben. Ob Sie am Ende alle den Lenkeinschlag machen und in der Aufhängung höhenangepasst verstellt werden können, weiß ich noch nicht. Einige Klebestellen sind doch recht dicht beieinander, so das ein fehlgeleitetes Tröpfchen verheerend sein kann. Die zwei hinteren Achsen werden hoffentlich einfacher. Es fehlen dann immer noch mindestens drei Hände, aber wenigstens sind es keine beweglichen Teile. In diesem Fall habe ich bisher komplett auf die Farbe verzichtet. Dadurch hatte ich beim Zusammenbau – graue Teile auf schwarzem Rahmen – wenigstens einen guten Kontrast. Das Anmalen wird nun aber sicherlich auch nicht einfacher. Im übrigen finde ich am Rahmen, den Kardanwellen usw. ständig kleine Stellen, an denen irgendwie keine Farbe angekommen ist. Auf jeden Fall bin ich vom Modell immer noch total begeistert.

– Hier mal einige Bilder zum Rahmen. Habe mit Glanz- und Mattschwarz gearbeitet, das schafft am Ende ein wenig Realismus.

 – Nachdem Rahmen war der Motorblock dran. Dieser kam dann auf den Rahmen.

– Vom Beginn der Montage der Radaufhängung hatte ich bereits berichtet. Diese Arbeit ist inzwischen abgeschlossen. Diese Aufhängungen müssen bis zur Montage der Querlenker und der Stoßdämpfer beweglich bleiben, da diese sonst eventuell nicht mehr angebaut werden können. Nach der Montage der Stoßdämpfer ist das Radsystem dann übrigens nicht mehr höhenverstellbar, das ist in so fern wichtig, da keine Geländegängigkeit mehr erzielt werden kann (Diarahmenbau). Ich hatte die Radaufhängungen vor dem Anbau nicht angemalt, Hauptsache es bleibt alles beweglich. Auf Grund der hohen Detailtreue war hier die Bauanleitung etwas unübersichtlich (zu viele Bildinformationen). Im nächste Schritt werden die Kastenanbauten am Rahmen, Staufächer, Tanks und weitere Teile z.B. Stoßstange vorbereitet und angebaut.

Ich werde weiter berichten.

Übrigens, die Anstricharbeiten sind im Detail sehr unsauber ausgeführt, das ist aber nicht dramatisch. Das Modell wird ja in einer Gefechtssituation dargestellt und wird am Ende verschmutzt und staubig, diese unsaubere Farbarbeit lässt diesen Effekt am Ende realistischer wirken. Natürlich werden die Kunststoffgraustellen noch nachgearbeitet.

Bis auf die Räder ist das Fahrgestell im Prinzip fertig. Die Tanks sind installiert, ein seitlicher Staukasten und ein kleiner eckiger Öltank sind angebaut. Die Kästen jeweils einer rechts und links mussten auf einem Rahmen aufgesetzt werden, dazu musste ich Metallätzteile kaltverformen. Da der genutzte Kleber den Kunststoff an löst konnte sich das Metall mit den Kästen verbinden und bleibt hoffentlich am Rahmen.
Anschließend habe ich begonnen das erste Identitätsmerkmal der 111 zu bauen. Die Stoßstange und das daran befestigte Schleppseil. Dazu musste ich Fotos studieren, da hier massiv von der Bauanleitung abgewichen werden muss.
Cool ist hier übrigens eine Detaillösung. Der Scheinwerfer in der Stoßstange ist mit einem kleinen Gitter geschützt. Dieses Gitter besteht auch aus einem Metallätzteil. Dieses ist im Rahmen flach, muss aber an der Stoßstange in einer rundlichen Form angebracht werden. Dafür wurde extra ein Formteil mitgeliefert das als Auflagemuster dient.

Rahmen mit Tank und Anbauteilen

Dank Osterwetter, welches eine Radtour oder einen Segeltörn zwar möglich aber nicht wünschenswert macht sind nun die Räder und der Kühler dran. Wie bei jedem Modell brachen nun auch „endlich“ beim Räderanbau auch mal schon geklebte Teile wieder ab. Lässt sich aber alles beheben. Hier nun ein ganz wichtiger Hinweis:

Nach der Montage der Stoßdämpfer ist das Radsystem dann übrigens nicht mehr höhenverstellbar, das ist in so fern wichtig da keine Geländegängigkeit mehr erzielt werden kann (Diaramenbau). So hatte ich es bereits geschrieben. Nun möchte ich es ergänzen. Baut auf keinen Fall die Stoßdämpfer vor den Rädern an. Der hierbei eventuell auftretende falsche Winkel der Räder ist sonst nicht mehr ausgleichbar. Eine Fehlstellung fällt aber extrem auf. Wer also unbedingt die Stoßdämpfer, für die Optik braucht muss halt später etwas fummeln.
Ich behebe diesen Fehler erst mal nicht, um Ihn auf dem Foto darzustellen.
Anschließend kommt dann der Seitenschneider zum Einsatz.
Wenn anschließend die Motorabdeckung und das Führerhaus dran kommen beginnt auch die Zeit des Tarnanstrichs.
Hier arbeite ich noch mit Pinseln, verspreche aber das hier der Anstrich besser wird wie an der kleinen 111.

Ostern ist fast vorbei. Die letzten (?) Anbauteile am Rahmen sind dran. Zum Beispiel der runde Staukasten über dem Backbordtank.
Die Motorabdeckung ist drauf und hat den ersten Anstrich erhalten.

Nun sind die Spiegel, Türen und der Scheinwerfer dran.

14.05.2017 Obwohl die Segelsaison meiner Jugendgruppe voll im Gange ist habe ich an diesem Wochenende ein wenig Zeit gefunden und mit dem Raketenkontainer begonnen. Bilder folgen.

19.05.2017 Habe stundenlang am Raketencontainer gebaut und gemalt. Inzwischen kann der Kontainer fast zusammengefügt werden. Ein wenig Farbe an Stellen die wahrscheinlich nicht zu sehen sein werden fehlen noch. Die erste Rakete ist fast fertig, die Trocknungszeit musste ja überbrückt werden.

Beim Zusammenbau des Containers traten übrigens kleine Schwierigkeiten auf. Da hier einige Großgussteile verbaut und verbunden werden, waren einige Bereiche stark unter Spannung bzw. etwas verzogen. Die Lagerung der Rakete im Container ist übrigens nicht im Bauplan dargestellt. Die Rakete wird einfach nur reingeschoben.
Da ich die SSR 111 des KRR-18 baue, musste ich die am Container befindlichen Noppen (spätere, nicht mehr isolierte Ausführung des KT-161 der Rubesh) entfernen. Das lässt sich allerdings recht einfach mit dem Katmesser realisieren. Die Farbe wird eventuelle Dellen ausgleichen.