„Sea Shield 21”

FORTELE NAVALE ROMANE
Quelle:
Statul Major al Forțelor Navale
26 martie 2021
Comunicat nr. 37
Telefon: 0744 359 518

“Sea Shield 21“ Gemeinsame rumänisch-polnische Übung mit Küstenraketenkräften
von 19. bis 29. März 2021.

Ein Abschnitt des landgestützten Teils der von den rumänischen Seestreitkräften organisierten multinationalen Übung “Sea Shield 21” fand vom 19. bis 29. März im Bereich Capu Midia statt. Drei mobile Küstenraketenabteilungen der rumänischen Seestreitkräfte und eine Küstenraketenbatterie der polnischen Seestreitkräfte wirkten zusammen, um gegnerische Streitkräfte in Küstennähe abzuwehren. Polnische Marinekräfte nehmen zum ersten Mal mit dem mobilen Küstenraketensystem “Kongsberg” an dieser Übung teil.

Diese Präsenz in Rumänien ist eine gute Gelegenheit für die rumänische Marinekräfte, ihre Einsatzverfahren für den Raketeneinsatz gegen Überwasserschiffskräfte zu koordinieren.

Das Hauptziel der rumänisch-polnischen Ausbildungsaktivitäten besteht darin, eine angemessene Reaktion der Alliierten zu gewährleisten, um mögliche Angriffe auf die Ostflanke der NATO zu verhindern, abzuschrecken und abzuwehren. Rumänische und polnische Küstenraketentruppen besetzten Startpositionen im Landbezirk an der Küste von Sinoe-Vadu-Midia, wo sie Aufklärungsaktivitäten durchführten, den Zustand von Straßen und des Geländes überprüften sowie Kommunikationstraining- und Zielidentifikation durchführten. Dabei wurden Übungsraketenangriffe mit elektronischen Starts von P-21 und P-22 Seezielraketen auf Überwasserkräfte in 40sm Entfernung und mit Naval Strike Missile (NSM) auf eine Reichweite von bis zu 100 sm Entfernung durchgeführt. Während des Einsatzes im Polygon Capu Midia übten die rumänischen und polnischen Küstenraketentruppen 24 Stunden am Tag unter gefechtsnahen Bedingungen, wie sie bei einer NATO-Marineoperation als Reaktion auf eine geopolitische Krise in der Region und unter taktischen Rahmenbedingungen zur Gewährleistung der Stärkung der Interoperabilität der alliierten Streitkräfte stattfinden würden.

Nach historischen Quellen wurde durch Befehl des Kommandos der Königlichen rumänischen Marine Nr. 663 vom 12. März 1941 das Küstenartilleriekommando gegründet. Allerdings begann die Entwicklung der Küstenartillerie in unserem Land einige hundert Jahre zuvor im 15. Jahrhundert, als die Walachei und Moldawien erstmals Artillerie in den Schlachten zur Verteidigung der Donau-Festungen einsetzten. Diese Kräfte existierten bis 1960, als das kommunistische Regime in Rumänien die Küstenartillerie als Waffengattung aus der Struktur der rumänischen Marine abschaffte. Fünf Jahre später, 1965, tauchte in Vama Veche die erste Küstenartillerieeinheit (160. Division) in der Struktur der rumänischen Seestreitkräfte wieder auf, und 1978 wurde in Capu Midia die 545. Küstenartillerie-Division aufgestellt. Im Jahr 2001 wurden diese Strukturen wieder abgeschafft und somit ein Kapitel der Geschichte der rumänischen Küstenartillerie beendet. Die Tradition der beiden Küstenartillerie-Divisionen der Seestreitkräfte wurde 2017 von der, dem Flottenkommando unterstellten, in Mangalia gegründeten 508.Küstenraketendivision übernommen. Ihre Aufgabe ist es gegnerische Überwasserkräfte, selbständig oder in Zusammenwirken mit anderen Kräften, zu bekämpfen bzw. zu vernichten.

Videoquelle: Youtube

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