Lukas Wirp

Mehr als 28 Jahre nach der Existenz des KRR-18, im August 2018: Der Marine- und Militärmaler Lukas Wirp stellte uns freundlicherweise sein neustes Werk zur Präsentation auf unserer Internetseite zur Verfügung. Dieses auf Leinwand gemalte Bild zweier Startrampen vom Typ Rubesh entstand im Namen eines uns leider (noch) unbekannten Auftraggebers. Herr Wirp hat aber vor und während der Entstehung dieses Kunstwerkes mit uns Kontakt aufgenommen, um die Unterschriften der drei Regimentskommandeure und weitere kleine Details zu erhalten. Bei Interesse an einem solchen Gemälde wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Lukas Wirp.

Marine- und Militärmaler Lukas Wirp
Strängnäsweg 8
23909 Ratzeburg
Telefon: 04541 – 840 240
E-Mail: GalerieLukasWirp@gmx.de

Aber auch schon früher wurde die Raketenstartrampe vom Typ “Rubesh” von verschiedenen Künstlern bildlich dargestellt.

Verschiedene Werke und Interpretationen.

Dieses Bild entstand auf der Grundlage, der für das Vereinigte Königreich Großbritannien (UK) ausgearbeiteten Informationsbroschüre über das Waffensystem “Rubesh” des KRR-18.  Es befindet sich im Besitz eines ehemaligen Offiziers des KRR-18. Der Maler, Siegfried Göricke war lange Jahre in der 6. Fl. tätig. Sein Spitzname war  Schrott Otto, da er für die Verschrottung der 183er TS Boote verantwortlich war, die leider augedient hatten. Werbung für ein Waffensystem!Auch hier wurde die taktische Nummer der Startrampe übermalt, so dass eine genaue Bestimmung nicht mehr möglich ist. Der Künstler hat die überstrichene Stelle an der Gefechtskabine in seiner Darstellung genauso übernommen. Was an dieser Startrampe aber sehr auffällig ist, das ist der nicht mehr gegen Umwelteinflüsse und für Radarabsortion geschützte Raketencontainer. Dies würde bedeuten, es ist eine der letzten beiden dem KRR-18 zugeführten Startrampen aus dem Jahr 1990. Also die 213 oder 223. Eine weitere Auffälligkeit dabei, das sowohl auf dem Foto als auch auf dem Gemälde das optische, abklappbare Visier für das Schießen auf kurze Distanz auf dem Fahrerhaus  fehlt, aber die Anordnung der nur in der DDR geführten Rundumleuchte das ehemalige Vorhandensein dieses Visiers dokumentiert. Bei allen 8 älteren Startrampen wurde die Rundumleuchte ca. 30 cm hinter dem Suchscheinwerfer angebracht. Aus Platzgründen rückte diese bei den beiden “Neuen” fast auf die gleiche Höhe vor. Das optische Visier wurde im Rahmen der Rückführungsaktion sensibler Technikeinheiten vor Beitritt der DDR zur BRD von russischer Seite zurückgefordert. Ähnlich wie Teile der Anlagen der Freund-Feind-Kennung (FFK).

Hier ein kleiner Auszug der Werke von “Schrott Otto”.

https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2101.png https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2101.png
https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2080.png https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2080.png
https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2095.png https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2095.png
https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2097.png https://www.kuestenraketen.de/wp-content/uploads/2018/11/DSCI2097.png

Obwohl Weißrussland keine Seegrenzen hat und dieses Raketensystem deshalb auch nicht im Bestand führt, hat es 1999 eine Briefmarke in Umlauf gebracht, die den Küstenraketenkomplex „Rubesh“ abbildet. Das läßt sich sehr schnell und einfach nachvollziehen, denn das Minsker Automobilwerk (Abkürzung Минский автомобильный завод – Minskij Awtosawod – kurz MAZ) ist der Hersteller bis in die Gegenwart hinein für die Fahrgestelle jener und weiteren russischen Küstenraketenkomplexe sowie der modernsten strategischen Raketenkomplexen. Mehr dazu ist zu erfahren unter: http://maz.by.  Eine genaue Quellenangabe für diese beiden Bilder ist hier leider nicht möglich. Wir danken den Künstlern für ihre Arbeit.