Waffentest

Phantom verabschiedet sich auch aus der WTD-61

Unter dieser Überschrift berichtete die Flieger Revue, Ausgabe 9/2013.

Auf Seite 27 wird auch über die versuche mit Seezielraketen der Volksmarine der DDR geschrieben. Auf Seite 26 ist an der oben abgebildeten Phantom die Hülle einer P-21/22 (?) Rakete zu sehen. Triebwerk, Leitwerke und Tragflügel wurden entfernt. Der Korpus erhielt voraussichtlich eine neue Farbgebung. Zu erkennen sind die Verkleidung der Zielsuchlenkanlage einer P-21 und die, für diese Raketen typischen, unter den Tragflügeln links und rechts außen angebrachten Kabelkanäle. Das Vorgängermodell, die P-15 hatte im Gegensatz dazu nur einen außen liegenden Kabelkanal, mittig unter dem Rumpf.Von Raketenstarts auf deutschem Boden ist bisher noch nichts bekannt geworden. In Deutschland konzentrierte man sich eher auf die Möglichkeiten der aktiven und passiven Bekämpfung der P-21/ P-22 durch Simulationen eines Anfluges. Die Raketentechnik und die dazugehörigen Regelanlagen wurden aber auch hier genau studiert. Leider ist der Zugang zu den Testberichten weiterhin nicht möglich.

In der zentralen Dienstvorschrift, 2/30 (ZDv 2/30), Sicherheit der Bundeswehr, sind die Fristen der Geheimhaltung klar geregelt. Damit ist nicht vor dem 01.01.2025 mit der Offenlegung zu rechnen.

Am 04. März 2018 sendete der NDR in seinem Nordmagazin, unter der Rubrik “Zeitreise” folgenden Beitrag. Hier werden noch einmal die Fakten der Waffenverkäufe und deren Verbleib dargestellt. Dieser Ausschnitt soll hier die Überleitung zu “Waffentest in den USA” bilden.

Waffentest in den USA