6. Treffen

6. Treffen der ehemaligen AG “RUBESH” des MHM in Neustadt (Holstein)

Bekanntmachung

Nach der nicht geglückten Angelpartie im vergangenem Jahr 2018, die vor allem Silvio, den Organisator und Veranstalter dieses Erlebnisses doch etwas geärgert hat, wollten wir es in diesem Jahr noch einmal versuchen. Schon beim Regimentstreffen im Oktober 2018 informierte Silvio alle eventuellen Teilnehmer über seinen Plan. Noch am Ende des Jahres konnte er rechtzeitig den geplanten Termin bekanntgeben.
Leider mussten die Ersten schon zu diesem Zeitpunkt ihre Absage mitteilen. Aber wir dachten positiv.
Von den damaligen zwanzig Mitgliedern der nun aufgelösten Rubesh-Gruppe des MHM konnten sich aber 7 Gruppenmitglieder an diesem Wochenende freinehmen und der Einladung zu einem nächsten Versuch, in der Lübecker Bucht zu angeln, folgen.

Da sich noch nicht jeder fest entschlossen hatte, organisierte Silvio die Urlauberfischereischeine erst sehr kurzfristig. Und das war gut so. Leider musste unser Freund und Kamerad Erik einen Tag vorher seine Teilnahme wegen Krankheit absagen.

Nachdem wir uns alle am Freitag, den 01. März in der ancora Marina eingefunden und eingerichtet hatten, hieß es nach kurzer Zusammenkunft und Planung auf nach Grömitz. Die kleine Gemeinde mit etwas über 7000 Einwohnern ist ein Urlauberparadies mit einer gut gepflegten Strandpromenade mit Seebrücke, vielen kleineren und größeren Restaurants, Bars, Imbissstuben und einem Yachthafen für mehrere hundert Boote.
Silvio hatte im 850 °C   einen Tisch für unsere Gruppe reserviert.
Zu aller Überraschung und als Überraschungsgast nahm an diesem Treffen auch Mario Kirsch mit Sohn Ben an unserer Zusammenkunft teil. Mario ist einer der Ersten, die in Dresden an unserer Rubesh mitgearbeitet haben.

Das 850 °C ist eine Steak-Gaststätte besonderer Art. Hier wird das Fleisch auf einem Spezialgrill zubereitet, der, wie der Name es schon verrät, mit ca. 850 °C arbeitet. Wir alle waren von der Qualität des Fleisches, der Zubereitung, vom Geschmack und dem ganzen Drumherum begeistert. Sehr empfehlenswert und im Sommer von den Urlaubsgästen sicher auch immer gut besucht.
Nachdem hervorragendem Essen traten wir die Rückfahrt an. Ralf hatte sich jetzt schon gut an das Automatikgetriebe des Kleinbusses gewöhnt und fuhr uns sicher wieder zur Marina zurück. Den Ausklang des Freitags, verbrachten wir gemütlich auf “Paul”. Es gab wie immer viel zu erzählen und wir planten den Seetörn für den nächsten Tag.

In bekannter Manier war der Samstag von Silvio wieder gut geplant. 10:00 Uhr Treffen auf “Paul”, dem vertrauten alten Mehrzweck-Hafenschlepper. Das Wetter war optimal. Trotz bedecktem Himmel kein Regen in Sicht. Wind fast Null. Das Wasser in der Lübecker-Bucht bewegte sich kaum. Nachdem wir den Yacht-Hafen verlassen hatten, fuhren wir ca. 4 sm in die Bucht hinein. Silvio stoppte die Maschine, ließ “Paul” treiben und bereitete die Angeln vor.

Ich sollte der erste sein, der eine Angel in die Hand bekam. Während Silvio noch Einweisung und mir die Angel gab, ließ ich das Blei ins Wasser. Fünf Sekunden später, hatte schon ein Fisch angebissen. Der erste Dorsch kam aus dem Wasser. Leider hatte er nicht die Mindestgröße und durfte weiterleben.

Mit den vier Angeln haben die sechs berechtigten Angler ca. 30 Dorsche in 6 Stunden aus der Ostsee gefischt. 7 Fische hatten das Mindestmaß von 38 cm. Die anderen wurden fachgerecht wieder freigelassen. Es war ein guter Tag, auch wenn im Verlaufe der Angelpartie Wind und Wetter leicht wechselten, im Großen und Ganzen blieb es ruhig und trocken.

Am Abend fuhren wir wieder nach Grömitz zum Abendessen. Dieses Mal in die spanische Tapa-Bar “La Bodega del Mar”. Auch hier war es gemütlich und das Essen schmeckte. Es wurde viel geredet und auch das Thema der aktuellen Politik kam wieder ins Gespräch. Das ist eben so, wenn sich alte Kameraden wiedersehen.

Sonntag, ähnliches Wetter wie vor einem Jahr. Nur rund 10 °C wärmer. Kein Schnee dafür Nieselregen und mittelmäßig windig. Nach dem Frühstück in der Bäckerei Seßelberg, verabschiedeten sich die ersten Kameraden. Mario Kirsch trat schon am Samstagabend mit seinem Sohn die Heimreise an.

Auch dieses Treffen der ehemaligen Rubesh-Gruppe, bewies den allgemeinen Zusammenhalt und die Kameradschaft untereinander. Obwohl  jeder nach der Wende und Entlassung aus der Volksmarine seinen eigenen Weg gesucht und gefunden hat, hält die Truppe weiterhin zusammen und kann sich freundschaftlich und friedlich an einen Tisch setzen und dabei auch Meinungen diskutieren ohne das es Streit oder Diskrepanzen innerhalb der Truppe gibt.

Ich möchte Silvio auch in diesem Jahr einen großen Dank aussprechen, für das rundum gelungene Wochenende, für die Organisation und Durchführung und denke alle anderen Teilnehmer werden sich diesem Dank anschließen.

Thomas Kuplin

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Teilnehmer:

Torsten Winkler mit Frau Ines

Ralf Jedaschko

Hans-Jürgen Galda


Mario Kirsch mit Sohn Ben


Frank Heuer mit Frau Elke


Thomas Kuplin mit Frau Simone


Organisator:


Silvio Prasser mit Frau Karin

“Dat Wichtigste bim Angeln sind lange Arm, domit man zeigen kann, wie grot de Fisch wir!”
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